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Was habt Ihr mit dem Meisterbrief erreicht??

Meister für Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister - hier geht es meisterhaft zu..

Beitragvon guardian_bw » 24.01.2009 23:24

königsmark hat geschrieben:da geb ich dir Recht, aber Meister ist Meister.


Nimm dein Beispiel "Polizei im gehobenen Dienst".

Nenn mir den entscheidenden Vorteil, den der Meister gegenüber dem "Jüngling" mit frischer FH-Reife hat.
Ich behaupte einfach mal, es gibt keinen. Beide müssen das gleiche Auswahlverfahren durchlaufen... der Meister bekommt hier keinen Bonus.
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Beitragvon königsmark » 25.01.2009 00:11

Es geht um den Bereich Sicherheitstechnik um Alarmanlagen zu errichten, natürlich muss du in diesem Bereich schon gearbeitet haben und die praktische Erfahrung wird dir angerechnet. Ich muß dabei sagen ich habe den Fachkaufmann des Handwerks also Teil 3 des Handwerksmeister. Nächste Woche kriege ich Bescheid in welchen Bereich ich eingetragen werde., wahrscheinlich Informationtechnik.
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Beitragvon königsmark » 25.01.2009 00:14

Ich denke mal der Meister hat den Vorteil gegenüber den Jüngling an Lebenserfahrung was er schon im Sicherheitsdienst erlebt hat und nicht zu vergessen die Prüfungen die er durchlaufen hat gegenüber einem Jüngling :lol:
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Beitragvon guardian_bw » 25.01.2009 08:00

Und das bringt ihn besser durchs Auswahlverfahren? Hm... das Verfahren ist da relativ neutral. Einzig die erreichte Punktzahl im Verfahren ist entscheidend. Erreicht der Jüngling darin eine höhere Punktzahl, wird dieser zuerst eingestellt.

Zudem, glaubst du wirklich, dass die Erfahrungen im Sicherheitsdienst dem Meister irgendwelche Vorteile im Bewerbungs- und Auswahlverfahren bringen?
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Beitragvon königsmark » 25.01.2009 08:46

@ guardian_bw

Wer redet vom Sicherheitsdienst, im Sicherheitsdienst gibt es wenig Posten die als Meister bezahlt werden. Wieso soll ich als Unternehmer eine 34a Stelle mit einem Meister bestzen. Die mittelre Führungsebene da sitzen von frührer noch die Betonköpfe von Revierfahrer zum Niederlassungsleiter, die rücken den Stuhl bestimmt nicht frei. Viele Sicherheitsdienste denken jetzt auch anders und stellen Meister ein für die Führungsebene z.B. OSD Schäfer in Baden Würtenberg. In den kleinen Unternehmen hast du kaum Chancen als Meister oder du machst dich Selbstständig. Es gibt aber noch andere Branchen die Meister für Schutz und Sicherheit suchen Logistunternehmen oder das Ordnungsamt.
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Beitragvon guardian_bw » 25.01.2009 09:42

königsmark hat geschrieben:@ guardian_bw

Wer redet vom Sicherheitsdienst


Du 8)

königsmark hat geschrieben:Ich denke mal der Meister hat den Vorteil gegenüber den Jüngling an Lebenserfahrung was er schon im Sicherheitsdienst erlebt hat


Aber egal wo auch immer der Meister seine Sporen verdient hat... im Auswahlverfahren der Polizei zählt einzig und alleine das Testergebnis, vollkommen neutral was die Person des Bewerbers angeht. Auch wenn der lebensältere Meister bereits im Ordnungsamt gearbeitet hat (was noch am ehesten mit der Polizei zu vergleichen ist), verschafft ihm das keinerlei Vorteile. Hat der Jüngling ein besseres Testergebnis als der Meister, wird der Jüngling vor dem Meister eingestellt. Und selbst Punkte im Zehntel-Bereich sind da ausschlaggebend.

Nur wenn der absolute Ausnahmefall eintreten sollte, dass 2 Bewerber die bis auf das Zehntel identische Punktzahl haben, könnten derartige persönliche Eigenschaften die letztendliche Entscheidung beeinflussen.

Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, dass bestimmte Berufsgruppen oder vorhandene berufliche Qualifikationen entscheidende Vorteile im Bewerbungs- und Auswahlverfahren bei der Polizei haben.
Selbst studierte und examinierte Juristen (ja, auch solche Leute bewerben sich bei der Polizei) wurden aufgrund ihres Testergebnisses zugunsten von frischen Schulabgängern nicht eingestellt.

In der Ausbildung bei der Polizei könnten durchaus Vorteile zu finden sein, kann man bereits einschlägige Kenntnisse durch vorberufliche Qualifikationen vorweisen. Aber dahin muss man es erst einmal schaffen.
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Beitragvon königsmark » 25.01.2009 09:59

Das Auswahlverfahren hat drei Schwerpunkte, Aufsatz und Rechnen, Sporttest und das Bwerbungsgespräch wie der zukünftige Polizist sich in bestimmte Situationen verhält. Da kann der Meister punkten mit seiner Erfahrung. Und noch was viele Leute mit Abitur können kein Dreisatz dies wird auch abgefragt.
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Beitragvon guardian_bw » 25.01.2009 10:06

Wenn du meinst...

Du hast Recht.







und ich meine Ruhe
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Beitragvon Diagolos » 29.01.2009 01:32

königsmark hat geschrieben:Es geht um den Bereich Sicherheitstechnik um Alarmanlagen zu errichten, natürlich muss du in diesem Bereich schon gearbeitet haben und die praktische Erfahrung wird dir angerechnet. Ich muß dabei sagen ich habe den Fachkaufmann des Handwerks also Teil 3 des Handwerksmeister. Nächste Woche kriege ich Bescheid in welchen Bereich ich eingetragen werde., wahrscheinlich Informationtechnik.


Fachkaufmann des Handwerks, was bitte soll denn das für eine Ausbildung sein?

Den Fachkaufmann gibts im Bereich der IHK, aber im Handwerk?

Ich kenne den Betriebswirt des Handwerks, aber einen Fachkaufmann?

Bitte mehr Infos dazu.
kollegiale Grüsse
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Beitragvon sicherheitsbote » 29.01.2009 09:23

Fachkaufmann des HW - in einigen Kammerbezirken auch Fachwirt des HW - ist eine Weiterbildung zwischen Meister und BW angesiedelt, steht aber auch Gesellen offen, die sich plötzlich auf einem Bürostuhl wiederfinden.
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Beitragvon Werkschutzremmel » 29.01.2009 13:39

königsmark hat geschrieben:@ guardian_bw

Wer redet vom Sicherheitsdienst, im Sicherheitsdienst gibt es wenig Posten die als Meister bezahlt werden. Wieso soll ich als Unternehmer eine 34a Stelle mit einem Meister bestzen. Die mittelre Führungsebene da sitzen von frührer noch die Betonköpfe von Revierfahrer zum Niederlassungsleiter, die rücken den Stuhl bestimmt nicht frei. Viele Sicherheitsdienste denken jetzt auch anders und stellen Meister ein für die Führungsebene z.B. OSD Schäfer in Baden Würtenberg. In den kleinen Unternehmen hast du kaum Chancen als Meister oder du machst dich Selbstständig. Es gibt aber noch andere Branchen die Meister für Schutz und Sicherheit suchen Logistunternehmen oder das Ordnungsamt.


Zeige mir mal eine Stellenausschreibung in einem Logistikunternehmen wo man explizit auf den Meister verweist. Der Schwerpunkt liegt in den Kenntnissen der logistischen Abläufe und im Zusatz im Bereich Sicherheit. Allein eine Stelle (ohne Insider) in einem renommierten Logistikunternehmen im Bereich Sicherheit zu bekommen ist schon fast unter Lottogewinn zu verbuchen. Und dabei ist ganz sicher der Meister für Schutz und Sicherheit ganz weit unten in den Auswahlkritierien, da kommt erst die Ausbildung und Erfahrung im Bereich Logistik und dann eine ganze Weile nichts.

Gruß WR
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Beitragvon Diagolos » 29.01.2009 15:51

sicherheitsbote hat geschrieben:Fachkaufmann des HW - in einigen Kammerbezirken auch Fachwirt des HW - ist eine Weiterbildung zwischen Meister und BW angesiedelt, steht aber auch Gesellen offen, die sich plötzlich auf einem Bürostuhl wiederfinden.


Das hört sich nach nicht bundesweit geregelter Fortbildung an, eher als Einzellösung
einiger Handwerkskammern. Da würden mich mal die Prüfungsverordnungen interessieren.

Habe was gefunden, das ist aber eine eigenständige Fortbildung die mit dem Meister im
Handwerk an sich nichts zu tun hat.
http://www.hwk-duesseldorf.de/bilden/pr ... fmann.html
kollegiale Grüsse
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Beitragvon königsmark » 29.01.2009 18:58

@ Werkschutzremmel

In der Logistik werden auch Meister für Schutz und Sicherheit gesucht, schau doch mal beim Hermes Versand vorbei. Da müßte eine Stelle noch ausgeschrieben sein.
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Beitragvon sicherheitsbote » 30.01.2009 10:12

Diagolos hat geschrieben:
sicherheitsbote hat geschrieben:Fachkaufmann des HW - in einigen Kammerbezirken auch Fachwirt des HW - ist eine Weiterbildung zwischen Meister und BW angesiedelt, steht aber auch Gesellen offen, die sich plötzlich auf einem Bürostuhl wiederfinden.


Das hört sich nach nicht bundesweit geregelter Fortbildung an, eher als Einzellösung
einiger Handwerkskammern. Da würden mich mal die Prüfungsverordnungen interessieren.

Habe was gefunden, das ist aber eine eigenständige Fortbildung die mit dem Meister im
Handwerk an sich nichts zu tun hat.
http://www.hwk-duesseldorf.de/bilden/pr ... fmann.html


Fortbildungsprüfungen sind weder Ausbildungsprüfungen noch Weiterbildungsprüfungen!

Es gibt genaugenommen keine bundeseinheitliche Regelungen bei Fortbildungsprüfungen. Es gibt immer nur eine Kammer die den Hut auf hat und die anderen schließen sich an oder auch nicht. Beispiel Sicherheitsfachkraft (IHK) Personenschutz nur in Kassel. Im Vorfeld zur gSSK gab es auch mal einen Alleingang der IHK Düsseldorf mit einer englischen Titulierung (Certified Security OffIcer CCI ?). Für die gSSK erlässt jede (teilnehmende) IHK ihre eigene (gleichlautende) PO. Was es gibt ist die staatliche Anerkennung von Aus- und Weiterbildungen, wie beispielsweise bei der FSS oder dem MSS. Das gilt dann bundesweit.
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Beitragvon con » 30.01.2009 14:31

Die Kammern können sich die Fort- bzw. Weiterbildungprüfung nach § 46 BBiG machen, für Bundeseinheitlich oder Kammerbezogen, die stehen auch im Bundesgesetzblatt drin. Die Personenschutzfachkraft IHK ist nach meinen Wissen nicht nach dem § 46 BBiG sondern privatrechtlich.
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